Presseinformation der Diakonie im Oldenburger Land
Rosen für alle Förderer, Unterstützer und Helfer 

Gruppenfoto mit allen Mitarbeitenden der Carlo-Collodi-Schule. Vorher hatten sich Schulleiterin Eva Treitz und Hilmar Weber von der Diakonie Jugendhilfe Collstede auch bei allen Nachbarn, Fördern und Helfern mit Rosen für ihre Unterstützung bedankt.
Carlo-Collodi-Schule der Diakonie Jugendhilfe besteht seit 10 Jahren

Linswege, 11.06.2010 - Pädagogische Arbeit braucht für ihren Erfolg das Zusammenwirken vieler Personen und Instituionen. Das ist die Botschaft vom 10jährigen Jubiläum der Carlo-Collodi-Schule. Regierungsschuldirektor Manfred Janßen bedankte sich bei der Jugendhilfe der Diakonie, Lehrern und Schulleiterin Eva Treitz für kluge Ideen, Ausdauer, Sinn fürs Machbare und pädagogische Weitsicht: "Die Schule für soziale und emotionale Entwicklung habe für besondere Kinder und Jugendliche immer eine gute Lösung gefunden." Diakonie-Vorstand Thomas Feld erinnerte an die Leitgeschichte der Schule: In seinem Roman Pinocchio beschreibt der Namensgeber der Schule  Carlo Collodi wie aus der frechen, hölzern, ungelenk und manchmal renitent wirkenden Figur mit sozialem Förderbedarf durch die humorvolle von Liebe und Zuneigung geprägte Art seines Lehrers eine Mitglied der Gesellschaft wird. Der Ammerländer Kreisschulrat, Horst Caspers, anerkennt, dass inzwischen fast 100 Kinder hier eine Förderung erfahren, die in der allgemeinbildenden Regelschule nicht zu gewährleisten sei. Er plädierte dafür den Übergang in eine Lehre professionell zu gestalten, um den Jugendlichen Chancen für ihren Platz in Berufsleben und Gesellschaft eröffnen. Sorge bereitete den Jubiläumsrednern, dass immer mehr Jugendliche mit abweichendem Verhalten auffallen, obwohl die Gesamtzahl der Schüler seit Jahren rückläufig ist. Diese Jugendlichen verdienten besondere Aufmerksamkeit. Sie seien eine Ressourse unserer Gesellschaft, die nicht ungenutzt bleiben dürfe. Deshalb sei es gut, dass die Carlo-Collodi-Schule eine "Durchgangsschule" sei, erklärte Janßen. Weil sie immer das Ziel der Rückführung in normale Schulen und die Eingliederung vor Augen habe.